Chemikern an der Tufts Universität ist es gelungen einen extrem kleinen Elektromotor zu entwickeln. Der Motor besteht aus nur einem Molekül dessen Rotation über Stromzufluss aus einem Rastertunnelmikroskop gesteuert werden kann. Der Motor ist nur 1 Nanometer gross. Mit einem Elektromotor dieser Grösse kann man viele neuartige Geräte planen.
Montag, 5. September 2011
Der kleinste Elektromotor der Welt besteht aus einem Molekül
Stammzellen sollen Arten vor dem Aussterben schützen
Im Jahre 1972 begann eine vorausschauende Gruppe Hautstücke von bedrohten Arten einzufrieren in der Hoffnung dass die Wissenschaft eines Tages Verfahren entwickelt um mit Hilfe dieser Stücke wieder Leben in die Populationen zu bringen. Am Scripps Forschungszentrum in Kalifornien ist es jetzt gelungen für 2 bedrohte Arten Stammzellen aus Hautzellen zu generieren.
Die so gewonnen Stammzellen können zur Heilung von Exemplaren in Gefangenschaft verwendet werden. Langfristig will man aus den Stammzellen Eizellen und Sperma erzeugen um damit Pläne zur Wiederbelebung zu unterstützen.
Sonntag, 4. September 2011
Stratosolar: Sonnenkraftwerk in 20 km Höhe
Die untere Atmosphäre beschränkt die Nutzung der auf die Erde fallende Sonnenenergie. Um die Problem von Wolken, Staub, Regen und Hagel zu vermeiden schlägt man vor Photovoltaische Sonnenpanele in die Stratosphäre in 20 km Höhe zu platzieren. Dort kann man nach Berechnungen 2 - 3 mal so viel Energie ernten wie dass am Erdboden möglich ist. Vorteile soll das besonders in nördlicheren Breiten wie z.B. in Deutschland bringen. Die Solarzellen sollen durch Wasserstoff in dieser Höhe gehalten werden und mit Stahlseilen am Boden befestigt werden.
Freitag, 2. September 2011
Klebrige Nanomaterialien kopieren Gecko
Der Gecko verdankt sein unglaubliches Talent sich an Wänden und Decken fortzubewegen ohne zu fallen nicht etwa irgendeinem Kleber sondern Millionen von Härchen an seinen Füssen. Sich immer mehr aufsplitternde und am Ende nur noch 100 - 200 Nanometer dicke Haare sind biegsam und erzeugen dadurch Oberflächenhaftung. An der Universität von Singapur ist jetzt Forschern gelungen diese Strukturen zu kopieren. Sie haben dabei eine günstige Methode entwickelt solche Materialien die wie Leim an Oberflächen in grösseren Mengen herzustellen.
Singapur: Mikrochips bald auf 10 nm
Bei dieser Technik die Strukturen von 10 Nanometern (ca. 30 Atome) Genauigkeit erlaubt werden extrem kleine Säulen aus Plastik auf die Unterlage platziert. Bei dieser in Singapur entwickelten Technik können diese Säulen dann kontrolliert gestürzt werden und damit kann man filigrane Muster erzeugen.
Donnerstag, 1. September 2011
Virus gegen Krebs an 2 Fronten
Ein sogenannter Biomarker der auf einen Krebs hinweist ist auch ein Festpunkt für den Masern Virus. Dieser kommt verhäuft bei einigen Lungen-, Brust-, Darm- und Gebärmutterkrebsen vor. Diese Eigenschaft könnte man nutzen um Chemotherapie gezielt anzuwenden. In einem anderem Projekt wurde ein Virus genetisch verändert der in der Lage ist Krebszellen zu vernichten.
Prieto Batterie: günstiger und leistungsfähiger mit Kupfer-Antimon Nanodraht
Professor Amy Prieto hat nach eigen Angaben eine Lösung aus der Nanotechnologie gefunden die Batterien 1000 mal stärker macht und 10 mal länger halten. Der Fertigungsprozess der auf die Verwendung von Wasser basiert soll den Preis pro kWh auf ca. ein Drittel reduzieren. Die Anode der Batterie soll aus einer ungeheuren Zahl von kleinen Nanodrähten bestehen. Nach aussen unterscheidet sich die Batterie nicht von anderen Lithium Batterien. Bei der Herstellung dieser Batterien werden ungiftige umweltfreundliche Materialien wie Wasser und Zitronensäure verwendet.
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