Mittwoch, 3. August 2011

Foxconn will bis 2014 1 Million Roboter zur Automatisierung einsetzen

Die chinesische Firma die unter anderem auch das Iphone herstellt will einen gewaltigen Schritt in Richtung Automatisierung machen. Foxconn hat über eine Million Leute auf der Gehaltsliste und ist wegen einer Selbstmordserie in Schlagzeilen gewesen. Interessant ist dass China bisher als Land billiger Arbeitskosten gesehen wurde. Leider gibt es noch keine Informationen um was für Roboter es sich handelt und welche Arbeiten sie ersetzen sollen. Wenn es sich in China lohnt Produktion zu automatisieren gilt das natürlich um so mehr für Europa und die USA.

Foxconn to use 1 million robots by 2014 to replace workers

Dienstag, 2. August 2011

Tandemsolarzelle kann möglicherweise 42% Effizienz erreichen

Kommerzielle Solarzellen nutzen nur einen begrenzten Teil des Spektrum das die Sonne auf die Erde ausstrahlt. Mit einer neuen Methode haben kanadische Forscher an der Universität von Toronto zwei Schichten mit ergänzendem Spektrum der Empfindlichkeit kombiniert. Mit der sehr günstigen Schichtung von Quantenpunkt Materialien konnte dieser Fortschritt erreicht werden. Einschichtige Solarzellen haben eine maximale Effizienz von 31 % und in kommerziellen Solarzellen werden zur Zeit 14 bis 18% erreicht.

Full-spectrum solar cells may reach 42 percent efficiency | KurzweilAI

'Lovotics': Liebe zwischen Mensch und Maschine

Hooman Samani von der Abteilung für künstliche Intelligenz an der Universität von Singapur hat sich zur Aufgabe gesetzt Menschen und Roboter näher zu bringen. Mit beinahe einem Dutzend Veröffentlichungen hat er eine Simulation aller emotionalen und hormonalen Effekte von "Liebe" nachgebaut. Mit dieser Simulation kann ein Roboter ein aktiver Teilnehmer in einer emotionalen Beziehung sein. Seine Roboter zeigen Gefühle über Farben, Vibrationen und LED Blitze.

'Lovotics': The New Science of Engineering Human, Robot Love - Technology Review

Rossi Energiekatalysator: zu gut um wahr zu sein?

Rossi sorgt mit seiner neuen Technologie die anscheinend sehr billig saubere Energie erzeugen kann für viel Interesse. Die "kalte" Fusion bekommt mehr Aufmerksamkeit als mögliche Energiequelle. Es gibt allerdings auch Kritiker und einer von denen ist Stephen B. Krivit. Krivit bezweifelt die von Rossi angegebenen hohen Werte des Energieausstosses. Er akzeptiert die Möglichkeit dass netto Energie gewonnen werden kann, stellt aber die Angaben von Rossi in Frage. Er sieht die Technologie nicht so rosig wie das Marketing zu verstehen gibt. Auch berichtet er dass ein Treffen von Rossi mit Michael A. Nelson bei der Nasa nicht zu einer Ausräumung von Zweifeln geführt hat. Die griechische Firma Defkalion soll die ersten Geräte schon bald produzieren und vermarkten.

Highlights of the Krivit's third report on Rossi-Focardi Energy Catalyzer

Montag, 1. August 2011

Labor auf dem Chip diagnostiziert erfolgreich HIV und Syhphilis

In Ruanda wurde ein tragbares Labor getestet das mit einem Tropfen Blut in wenigen Minuten zuverlässig Syphilis und HIV diagnostiziert. Dieser Versuch soll zeigen dass mit diesen günstigen Geräten die Diagnose von Krankheiten revolutionieren können. Mit diesem mChip genannten Gerät können auch Neugeborenen getestet werden. Besonders in abgelegenen Regionen erlaubt diese Technologie die Untersuchung auch ärmerer Menschen. Der Chip kostet 1$ und das "Labor" 100 $. Ich erwarte dass diese Technologie auch in entwickelten Ländern noch in diesem Jahrzehnt eine Revolution hervorrufen wird.

Lab On A Chip Successfully Tests HIV, Syphilis In The Field

Sind 100 km hohe Türme der nächste Schritt in den Weltraum?

Eine private europäische Organisation "Spaceshaft" schlägt 100 bis 300 km hohe Türme vor um den Weltraum einfacher zu erreichen. Der Gedanke wäre eine Teleskopstruktur zu schaffen die aus Schächten besteht die für die jeweilige Nutzhöhe optimiert sind. So verlangt die dichte Atmosphäre in niedrigen Höhen ganz andere Eigenschaften der verwendeten Materialien als z.B. in Höhen mit dünner Atmosphäre.

Nach anfänglichen Berechnungen würde man mit modernen existierenden Materialien schon Höhen von 100 km erreichen, letztendlich hält man Höhen von 300 km für möglich. Als Materialien könnten Kevlar oder andere Aramidfasern verwendet werden.

Das Grundkonzept ist Module zu verwenden die leichter als Luft sind. Eine Struktur mit dem entsprechenden Material umwoben würde mit Gasen wie Helium gefüllt. Der Schacht würde auf der erde 1 km breit sein und an der Spitze 100 Meter. Er würde natürlich Aufzüge für Touristen erlauben oder Transport von Material in die Nähe von Erdumlaufbahnen erheblicher billiger machen.

Ein Schacht soll ca 100 Millionen Euro kosten und in einem Jahr erbaubar sein.

Could 100 Kilometer high towers usher in the next space age?

Japan: Abhängigkeit von seltenen Erden für Elektromotoren überwunden

Seltene Erden sind nicht unbedingt selten sondern relativ gleichmässig verteilt was die Ausbeutung erschwert und teuer macht. China hat grössere Vorkommen und eine Vormachtstellung. Japan hat dies schon mehrmals zu spüren bekommen und daher Bemühungen gestartet Elektromotoren zu bauen die keine seltenen Erden benötigen. Jetzt ist ein erster Durchbruch gelungen und ein Motor konstruiert worden. Dieses erste Modell hat nach Angaben der Forscher noch nicht das gleich Drehmoment wie andere Elektromotoren, sie sind allerdings zuversichtlich dass sie das Problem auch noch lösen. Der Bedarf an seltenen Erden ist gerade bei Elektromotoren sehr gross.

Japanese researchers develop EV motor not reliant on rare earth metals