Die momentane Weltwirtschaftskrise die schon seit einigen Jahren andauert und jetzt möglicherweise nach dem Westen auch den Osten erreicht verlangt nach neuen Lösungen. Besonders die Steigerung der Produktivität die in den Industrienationen lässt zu wünschen übrig. Technologie und hier besonders die Finanzierung von verschiedenen Alternativen wird als Lösung vorgeschlagen. Diese Methode erlaubt auch die Finanzierung von Projekten die möglicherweise fehlschlagen. Als Beispiel für eine wenig produktive aber mit riesigen Geldmengen unterstützten Technologie wird die Raumfahrt genannt. Mit einer Billion Dollar wurden ca 500 Menschen in das Weltall geschafft ohne dass sich die Kostenstruktur grossartig geändert hätte. DARPA wird hier als Beispiel für eine Agentur genannt die Projekte mit besonderen Zielen finanziert.
Mittwoch, 17. August 2011
Weltwirtschaftskrise verlangt nach schnellerer Innovation und mehr Wachstum
Dienstag, 16. August 2011
Medizin kann Virusinfektion bekämpfen
Am MIT wurde eine Medizin entwickelt die Zellen identifiziert die von einem Virus befallen sind, diese dann zerstört und damit die Infektion praktisch beendet. Mit diesem Mittel könnten die Tage der Erkältung gezählt sein. In Tests war diese Therapie gegen alle 15 Virusstämme erfolgreich die verwendet wurden, unter anderem H1N1 und Polio. Die Medizin zielt auf einen RNA Typ der nur in von einem Virus infizierten Zellen auftritt.
Eine elektronische Tätowierung könnte zu Gesundheitsmonitor werden
Extrem dünne elektronische Geräte könnten gesundheitsrelevante Werte von Patienten überwachen. In einer Studie wurde eine solche aufgeklebte elektronische Tätowierung benutzt um elektrische Signale des Herzens aufzunehmen. Die Messungen entsprechen dem eines Elektrokardiogramms sehr gut. Da sich die Haut ständig erneuert und alte Zellen abstösst müssen diese Aufkleber spätestens alle 2 Wochen gewechselt werden. Diese Geräte können ausser für medizinische Zwecke auch andere Aufgaben übernehmen, so wurden sie z.B. als Mikrofon auf den Hals geklebt.
Montag, 15. August 2011
1 Milliarde Roboter bis 2020?
Neben der bedeutsamen Ankündigung von Foxconn 1 Million Roboter zu installieren scheint der Robotermarkt vor einem Durchbruch zu stehen. Falls Foxconns Schritt finanziell Sinn macht kann man erwarten dass andere Firmen in China und auch anderswo ähnlich handeln werden. Die amerikanische Neugründung Heartland Robotics will den Einstiegspreis für automatisierte Roboter von 20 000 bis 100 000 $ auf 1000 bis 5000 $ senken. Gleichzeitig kommen immer mehr Roboter auf den Markt die mit Kameras und einem Tablet PC als Kopf versehen sind.
China macht gewaltigen Schritt in der Robotik
Xinhua, die offizielle Nachrichtenagentur der Volksrepublik China, hat bekanntgegeben dass der taiwanesische Technologie riese Foxconn in den nächsten 3 Jahren 1 Million Roboter installieren will um Arbeitskosten zu senken. Nach Spekulationen soll möglicherweise ABB den Auftrag bekommen. Dieser Schritt wird die Zahl der Roboter global mehr als verdoppeln. Dies ist ein enormer Schritt in Richtung einer neuen Automatisierungswelle. Falls andere grosse chinesische Firmen folgen kann sich der Effekt noch vervielfältigen.
IBM: nach 30 Jahren sind die tage des PCs gezählt
Vor 30 Jahren stellte IBM den PC mit dem Betriebssystem DOS von Microsoft vor und jetzt sagen sie das Ende voraus wie es der Schreibmaschine auch schon ergangen ist. Nachfolger sind dabei Handys und Tablet-PCs bei denen Microsoft (noch) nicht so gross dabei ist.
PlantLab aus Holland revolutioniert die Landwirtschaft
Ohne Sonnenlicht, ohne Fenster und mit weniger Wasser sollen in Zukunft bessere Nahrungsmittel wachsen. Die holländische Firma PlantLab hat die Frage einer optimalen Landwirtschaft vorurteilslos angegangen. Sie haben für Pflanze eine spezielles Programm entwickelt dass die Bedürfnisse berücksichtigt. Anstatt Sonnenlicht benutzen sie rote und blaue LED Lampen. Das Ergebnis ihrer Entwicklungen sind Räume in denen Pflanzen in langen Reihen bei violettem Licht wachsen.
Während Pflanzen in der Natur die Photosynthese mit einer Effizienz von 9% betreiben erreicht PlantLab schon 12 - 15% und strebt 18 % an. Für die gleiche Energie bekommt man dann mehr Ertrag. Das von den Pflanzen verdunstete Wasser wir wiederverwendet und dadurch kommt man mit nur 10% der Wassermenge herkömmlichen Anbaus aus. Die angestrebte Methode erlaubt Landwirtschaft in Wolkenkratzern, Tiefgaragen, Wüsten und in arktischen Gebieten.
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