Posts mit dem Label Kernfusion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kernfusion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 29. September 2013

NASA: mit Kernfusion schneller zum Mars

Mit herkömmlichen Raketen dauert eine Reise zum Mars Monate. Die Energiedichte der Brennstoffe die für die Hin- und Rückfahrt nötig sind ist relativ niedrig. In einem Projekt soll jetzt experimentell bewiesen werden dass mit einem Fusionsantrieb kürzere Reisezeiten erreicht werden und dabei weniger Gewicht auf den Energieträger anfällt. In der Fusion wird aus Wasserstoff zu Deuterium verschmolzen und die dabei erzeugte Energie stößt das Deuterium aus was zum Antrieb führt. Im Jahre 2030 erhofft man sich soll der Antrieb reif für Nutzung sein.


Roadmap to a Fusion-Driven Rocket with a 90 day trip from Earth to Mars

Sonntag, 7. April 2013

Test von nuklearer Fusionsenergie für Raumfahrt im Sommer

An der Universität von Washington baut ein Team von Wissenschaftlern Komponenten für einen Raketenantrieb der auf nuklearer Fusion beruht. Diese Technologie soll die Erforschung des tiefen Weltraums möglich machen und gleichzeitig die Reisezeiten z. B. zum Mars erheblich kürzen. Um ersten Zweifel entgegenzutreten haben Wissenschaftler alle Elemente des Antriebsprozesses schon erfolgreich getestet. Diese Elemente sollen jetzt zu einem Gesamttest zusammengesetzt werden. Die Fusion wird in einem Plasma gestartet das mit einem Magnetfeld kompressiert wird. Die eigentliche Fusion dauert dabei nur eine extrem kurze Zeit die aber ausreicht das Metall einer Hülle zu ionisieren und hoch aufzuheizen. Das Metall wird dann aus der Raketendüse mit hoher Geschwindigkeit ausgestossen. Dieser Prozess wird dann jede Minute wiederholt und treibt somit ein Raumschiff an. Dieser Antrieb scheint eine Reise zum Mars in nur 30 Tagen möglich machen mit einer Brenndauer des Antriebs von 6 Tagen im Minutenrythmus.



Full nuclear fusion tests this summer which would enable propulsion for 30 day trips to Mars

Samstag, 23. Februar 2013

Google will Fusionsenergie beschleunigen

Google will mit seiner "Solve for X" Initiative globale Probleme mit innovativen Technologien lösen. Einige Beispiele für die Fragen auf die man hier Lösungen finden will sind z.B. Behinderungen, Mondfahrt, Energiespeicher für erneuerbare Energien und auch Fusion. Das Problem dass man mit Fusionsenergie lösen will ist ein kontinuierliche wachsender globaler Energiebedarf der zur Zeit hauptsächlich mit der Verbrennung von Kohle gelöst werden soll. Als Lösung schlägt jetzt der "Skunkworks" Zweig des Flugzeug- und Rüstungskonzerns Lockheed die Entwicklung eines kompakten 100 Megawatt Reaktor vor. Der Reaktor soll Deuterium und Tritium verwenden die in der Natur häufig vorkommen. Die Grösse des geplanten Fusionskraftwerks erlaubt einen Transport per LKW und Fertigung am Fließband ähnlich wie bei Flugzeugen. Der Entwicklungszyklus soll dabei auch erheblich kürzer sein als bei den üblichen Megaprojekten der Fusionsenergie die viel Geld verschlingen und bisher keinen glaubwürdigen Pfad zur Produktion in absehbarer Zeit bieten und so nicht zur Abwendung des Klimawandels taugen. Ein Prototyp soll dabei 2017 fertig gestellt werden und die Massenproduktion soll dann 2022 erfolgen. Das System sieht die Möglichkeit vor die Kapazität alle 10 Jahre zu verzehnfachen.


New Google Solve for X - Lockheed Skunkworks Working on Compact 100 MW Nuclear Fusion and targets 2018 for full scale prototype and 2023 for Commercial system