Durch Zufall hat man an der Universität von Newcastle in England beobachtet dass in Anwesenheit eines Nickelkatalysators CO2 schnell und günstig in harmloses festes Kalziumkarbonat umgewandelt werden kann. Das dort entwickelte Verfahren lässt die Abgase durch Wasser mit Nickelnanoteilchen filtern. Das Endprodukt Kalziumkarbonat fällt am Boden an. In Pilotprojekten versucht man Kohlendioxid in unterirdische Höhlen zu pumpen. Dieses Verfahren ist sehr teuer und man ist nicht sicher ob das Gas nicht doch an anderen Stellen wieder in die Atmosphäre kommt. Mit dem teuren und empfindlichen Enzym Carboanhydrase kann man Kohlendioxid in Magnesium- oder Kalziumkarbonat umwandeln.
An economical way to convert carbon dioxide into calcium carbonate
Dienstag, 5. Februar 2013
Sonntag, 3. Februar 2013
Blade Dynamics: 100 Meter Rotoren mit Kohlenfasern
Die englische Firma Blade Dynamics hat einen Vertrag bekommen die grössten Rotoren der Welt mit 80 - 100 Metern Länge für eine Windfarm im Meer zu bauen. Heutige Rotoren haben Längen bis zu maximal 75 Meter. Während zur Zeit Rotoren aus Fiberglas hergestellt werden, will man für diese Rekordrotoren Kohlefasern verwenden. Dieses Material bringt eine Gewichtseinsparung von 40%. Diese Rotoren erlauben eine Kapazität von 8 - 10 Megawatt Energieerzeugung pro Turbine. Bei Blade Dynamics hält man 100 Meter nicht für die Obergrenze. Die Rotoren sollen ab 2014 in Produktion gehen und 20 Jahre Betrieb mit geringer Wartung bieten.

Blade Dynamics to make first 100-meter wind turbine blades

Blade Dynamics to make first 100-meter wind turbine blades
Gewebe drucken mit Autodesk für den 3D-Drucker
Autodesk, das führende Unternehmen für CAD Software, arbeitet mit Organovo, einem Hersteller von biologischen 3D-Druckern, zusammen um Software für den Design und das drucken auf 3D-Druckern zu entwickeln. Organovo hat fantastische Werkzeuge entwickelt die es erlaubt menschliches Gewebe aus Zellen zusammenzusetzen und daran Forschung zu betreiben. Leider hat die Arbeit mit diesen Werkzeugen bisher an dem Fehlen einer unterstützenden Software gelitten. Die ersten Produkte für klinische Tests erwartet man in 4-5 Jahren.
Autodesk will help upgrade the software for 3d tissue printing machines
Autodesk will help upgrade the software for 3d tissue printing machines
NASA bestellt aufblasbare Module für die ISS Raumstation
NASA hat Bigelow einen 17.8 Millionen Dollar Auftrag gegeben ein neues zusätzliches Modul an die internationale Raumstation zur Verfügung zu stellen. Die Technologie erlaubt mit geringerem Gewicht und weniger Platzaufwand ein Module für Siedlungen im Weltall mit Raketen zu transportieren. Das Aussenmaterial der Module ist Vectra, doppelt so stark wie Kevlar um die Bewohner vor Mikrometeoriten zu schützen. Der Schutz ist hier wesentlich besser als bei den heutigen Elementen der Raumstation.

Bigelow Inflatable Module will be added to Space Station

Bigelow Inflatable Module will be added to Space Station
Samstag, 2. Februar 2013
ESA untersucht 3D-Drucker für Mondstation
Die Architekten von Foster + Partners in London befassen sich jetzt mit einem besonderem Thema. Wir hatten ja schon über die Möglichkeit ein Haus mit dem 3D-Drucker zu bauen hier berichtet. Jetzt soll untersucht kann man mit Hilfe von Verfahren der 3D-Drucker möglicherweise eine Mondstation effizienter bauen. Der Transport von Materialien für eine Mondstation von der Erde ist extrem teuer. Ein Verfahren das Mondmaterial, wie z.B. den Staub auf der Oberfläche verwenden könnte hätte enorme Vorteile. Eine erste Station soll dabei auf dem Mond aufgebläht werden und dann mit dem 3D-Drucker verstärkt werden.

3D-printed lunar base may be on the way

3D-printed lunar base may be on the way
Cubify will 3D-Drucker in den normalen Haushalt bringen
Die junge Firma Cubify stellte auf der Elektronikmesse CES ihr letztes Modell eines 3D-Druckers vor der endlich auch an private Haushalte verkauft werden soll. Das in verschiedenen Farben angebotenen Modell hat dabei auch gleich Preise gewonnen. Dieses Gerät hat einen Preiszettel von 1300 US$.

Cubify Wants To Domesticate The 3-D Printer

Cubify Wants To Domesticate The 3-D Printer
Koreanischer Roboter hat gute Nase für gefüllte Windeln
Der Roboter KIRO-M5 der an der Universität von Pohang entwickelt wurde soll jetzt in Pflegeheimen getestet werden. Der 80 kg schwere 1 Meter hohe Roboter bewegt sich in Pflegeheim in dem er Bewohner weckt, informiert wenn es was zu Essen gibt, macht Zeitpläne für Übungen und kann auch in Notfällen einen Alarm auslösen. Dieses Modell das in Korea für die "silberne" Generation entwickelt wurde kann mit seinen Sensoren verschmutzte Windeln riechen. Da der Roboter mit Griffen ausgerüstet ist kann er auch als Unterstützung für das Gehen funktionieren.

Korean nurse bot sniffs the air to detect soiled diapers

Korean nurse bot sniffs the air to detect soiled diapers
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